Wer öfter meinen Blog besucht weiß das ich auch hin und wieder Artikel für Trigami schreibe.
Am letzten Wochenende machte mich einer meiner regelmäßigen Besucher darauf aufmerksam das meine Seite von Google als “gefährlich” eingestuft wird, genauso wie mein Feed.
Die Ursache war schnell gefunden, da es vielen anderen Blogs genauso ging, denn sie hatten, genau wie ich, Artikel für Trigami geschrieben, deren Website als Verursacher für die Verteilung eines Schadcodes verantwortlich gemacht wurde und deshalb auf Googles schwarzer Liste landete.
So weit, so schlecht.
Das Ganze kostete mich und auch sicher einiger andere Blogger Leser und Feed-Abonnenten, was ich extrem ärgerlich finde.
Da Trigami am Wochenende nicht erreichbar war habe ich dann erst einmal alle Links zu Trigami aus den Artikeln entfernt, was jetzt auch nicht wirklich zu meinen Lieblingsbeschäftigungen an einem Samstagnachmittag gehört.
Was ich aber noch viel ärgerlicher finde ist die unterirdische Kommunikation seitens Trigami.
Nach einigem herumsuchen am Montag fand ich dann einen Blogbeitrag bei Knecht Ruprecht, in dem Trigami dann in den Kommentaren eine Stellungnahme abgab.
Liebe Blogger
Eine unserer Bannerkampagnen, welcher über unseren AdServer verteilt wurde, hatte einen fehlerhaften Code. Dieser löste am Samstag den Ausschluss unserer Seite aus, was auch Auswirkungen auf vereinzelte Blogger in unserem Netzwerk hat. Das Problem ist mittlerweile gelöst und die nötigen Schritte sind bei Google eingeleitet.
Leider ist unser Team – Ferien bedingt – erst am Montag auf diesen Umstand aufmerksam geworden. Wir arbeiten nonstop an der Problembewältigung.
Zurzeit empfehlen wir unseren Bloggern, ihre Trigami-Berichte weiterhin online zu halten. Wer möchte, kann Trigami Beiträge aber auch „offline“ nehmen und vorübergehend auf „Entwurf“ setzen. Sollte wider Erwarten unsere Seite nicht in wenigen Stunden wieder online sein, werden wir weitere Anweisungen aussprechen.
Bitte entschuldigt, die späte Kommunikation, wir haben die Problemlösung priorisiert, damit wir rasch wieder „online“ sind.
Vielen Dank
Euer Trigami-Team aus Basel.
SEO & Social Media Marketing
www.trigami.com
Nett, das ich das erfahre wenn ich lange genug, ausgerechnet bei Google, suche.
Besonders nett die Formulierung “werden wir weitere Anweisungen aussprechen” – vielleicht bin ich ja ein bisschen empfindlich, aber Anweisungen dürfen mir nur ganz wenige Leute erteilen und das Trigami-Team gehört definitiv nicht dazu.
Da aber offensichtlich Knecht Ruprechts Blog besonders geeignet ist zur Kommunikation ( vor allem ist er ohne Warnmeldungen zu erreichen ) haben sie dann dort auch eine weiteres Statement abegegben, was mir einfach zu lang ist um es hier zu zitieren, aber man kann es dort ja noch nachlesen.
Wie man Kommunikation in solchen Fällen auch führen kann, ist freundlicherweise auf digital life nachzulesen, deshalb spare ich mir das hier.
Mittlerweile gibt’s dazu auch einen Eintrag auf dem Trigami-Blog, den ich erreiche wenn ich die Sicherheitswarnung ignoriere:-)
Da aber jeder Blogger bei Trigami eine Emailadresse hinterlegt hat und Rundmails nicht soooo schwer zu machen sind wäre auch das sicher eine einfache Möglichkeit Blogger auf dem Laufenden zu halten.
Im Moment ( Stand 3.August/10.00 Uhr) ist die Trigami-Seite immer noch mit der Warnung versehen (dass das unter IE nicht angezeigt wird spricht meiner Meinung nach nicht für die Seite sondern eher gegen den IE ).
Ich gestehe, ich habe auch keine Lust alle Artikel irgendwann, wenn das Problem gelöst ist, wieder nachträglich mit dem Tracking-Code zu versehen.
Da den Advertisern versprochen wird das ihre Artikel mind. 3 Monate online bleiben, werde ich alle Artikel die älter als drei Monate sind aus dem Blog nehmen.
Schade für die Advertiser, aber leider nicht zu ändern.
Die Ausdrucksweise solltest du entschuldigen, es sind Schweizer. In der Schweiz spricht man zwar auch teilweise deutsch, aber die Ausdrucksweise ist dennoch teilweise recht verschieden. Ich habe einige Zeit mit Schweizern beruflich zu tun gehabt und kam mit manchen Ausdrucksweisen auch nicht gleich so richtig klar.
Ich kenne auch den einen oder anderen Schweizer, allerdings nicht beruflich sondern eher privat und habe diese als ausgesprochen höflich und freundlich kennengelernt. Aber ich denke “eine Anweisung zu erteilen” ist in jeder Sprache der Welt unmissverständlich. Aber das ist ohnehin der kleinste Puinkt der mich ärgert :-)