Die meisten von uns kennen eine Menge Urlaubsorte zwischen Miami und Sidney, Palma und Side oder haben die Pyramiden besichtigt und die Akropolis bewundert.
Bei all diesen tollen Möglichkeiten sich zu erholen oder sich zu bilden oder aber beides miteiander zu verbinden, vergisst man ganz schnell wieviel Sehenswertes es im eigenen Land zu entdecken gibt und wieviel Erholungmöglichkeiten sich hier bieten.
Mit vielen Angeboten rund um den Urlaub ist das Ferienland Schwarzwald eine der abwechslungsreichsten Ferienregionen in Deutschland.
Eingebettet in eine malerische Landschaft
Ob für Familien mit Kindern, Wintersportler, oder Ruhesuchende…jeder findet hier seinen persönlichen Lieblingsurlaub.
Zwischen Naturerlebnispark an Deutschlands höchsten Wasserfällen, einer Fahrt mit der Schwarzwaldbahn, die auf einer Strecke von 27 km immerhin 37 Tunnel duchquert, der weltgrößten Kuckucksuhr oder einer Tour durch den Hochseilgarten bleibt ja vielleicht auch noch Zeit es einmal mit dem Bier brauen in St. Georg zu versuchen :-)
Auch Anhänger des immer beliebter werdenden Geocaching kommen im Ferienland auf ihre Kosten und wer selber kein GPS-Fähiges Gerät hat hat kann sich in Schonach eines ausleihen um an der Schatzsuche teilzunehmen. Wer weiß? Vielleicht ist das ja der Start in ein neues Lieblingshobby :-)
Aber nicht nur das Geocaching ist eine neue Art das Wandern zu erleben, sondern auch das Pilgern. Wobei letzteres wohl eher eine neu entdeckte Art des Wanderns ist und sich dank Hape Kekeling und seinem Buch “Ich bin dann mal weg” zunehmender Beliebtheit erfreut.
Aber auch beim Pilgern gilt…warum in die Ferne schweifen?
Nicht nur der Jakobsweg eignet sich zum Pilgern, sondern auch das Ferienland Schwarzwald bietet mit dem Kapellenweg eine Möglichkeit zur Ruhe zu kommmen, sich ein wenig selber zu finden und die Seele baumeln zu lassen.
Auf dem, in insgesamt fünf unterschiedlich schwierigen Etappen aufgeteiltem, Kapellenweg gibt es mehr als 21 Hofkapellen zu bestaunen und deren Geschichte und Geschichtchen zu entdecken und bis zu 1100 Höhenmeter zu überwinden.
Aber keine Sorge, jede der Etappen ist einzeln zu bewältigen, man muss also nicht alle Etappen nacheinander erwandern und es bestehen jede Menge Möglichkeiten unterwegs einzukehren um sich zu stärken oder auch zu übernachten.
Gleich die erste Etappe, der Rundweg um Triberg, hat es höhentechnisch in sich, ist aber dafür nicht so lang :-)
Der erste Anlaufpunkt ist hier die Hohnen-Kapelle, die im Jahr 1685 gebaut wurde und dem Heiligen St. Wendelin gewidmet, der der Schutzpatron der Haustiere ist.
Der Sage nach soll einst der Teufel versucht haben die Kapelle fortzutragen und als der Heiland ihm dies verbot, zerschlug er vor Wut den Felsen neben der Kapelle und trug den Fels hinauf in den Wald, wo er als “Teufelsstein” noch heute zu finden ist.
Von der Hohnen-Kapelle geht es weiter zur Kreuzbauernhof Kapelle aus dem Jahr 1820 und zur Hofbauer Kapelle die vergleichsweise jung ist, denn sie stammt aus dem Jahr 1954.
Nicht direkt an der Wanderstrecke, aber dennoch von dort aus gut zu erreichen liegen die Steinbis Kapelle, die Hasenbauernkapelle und die Kaltenbachhof Kapelle.
Wenn man noch nicht ganz müde ist sollte sich diese drei nicht entgehen lassen bevor man sich gut gestärkt zu Ruhe begibt um fit für die nächste Etappe zu sein.
Viel mehr und viel ausführlichere Geschichten, Sagen, Informationen und Wegbeschreibungen finden sich im Kapellenführer den man sich
downloaden kann oder auch in der Druckversion bestellen kann. Beide Versionen sind übrigens reich bebildert.
Wer neugierig geworden ist oder Lust auf eine bisschen Entspannung und Ruhe bekommen hat und sich weiter über das Angebot im Ferienland Schwarzwald und das Pilgern informieren möchte findet hier
Alle im Artikel verwendeten Bilder sind Eigentum von www.dasferienland.de
Der Artikel ist mein Eigentum und darf ebenfalls nicht ohne meine Genehmigug verwendet werden…auch nicht auszugsweise!
An die Möglichkeit des Pilgerns habe ich noch nicht gedacht, danke
Liegt wahrscheinlich daran das die meisten bei dem Begriff pilgern als erstes an den Jakobsweg denken. Eigentlich schade, denn wie man sieht bzw. liest geht das in unseren Landen mindestens genauso gut :-)
Auch wenn mir bei dem momentanen Wetter mehr nach hinter dem Ofen sitzen ist!