Kostenlose Browsergames erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.
Man kann ohne sich die Festplatte zu verstopfen, ohne langwierige und deshalb langweilige Downloads die Zeit vertreiben und mit unzähligen Mitspielern seinem Hobby frönen.
Ein weiterer Pluspunkt für das Browsergame ist, dass man sie von jedem Computer aus spielen kann, nicht nur zu Hause :-)
Die Bandbreite der angebotenen Spiel ist riesig, ob Drachen jagen, ein Wirtschaftsimperium errichten oder als Pirat durch die Karibik kreuzen, alles ist möglich.
Ich bin ein Fan von Farmspielen, ganz typisch für Frauen habe ich neulich irgendwo gelesen, aber wenn ich mir so die Namen meiner Mitspieler ansehe, kann das wohl nicht so ganz stimmen :-)
Im Moment teste ich gerade My Free Farm und genieße als Stadtmensch das Landleben ganz ohne mir die Finger schmutzig zu machen :-)
Die Anmeldung ist schnell erledigt, Name aussuchen, Passwort festlegen, Email-Adresse angeben und schon kann’s losgehen.
Ein freundliches Schwein namens Gordon empfängt jeden neuen Spieler und hilft bei den ersten Schritten.
Wie bei jedem Aufbauspiel üblich fängt man erst mal klein an, ein paar Karotten, ein bisschen Getreide…säen, gießen, ernten und schon kann man in die nächste Stadt brausen um seine Ernte an den Mann bzw. an die Frau zu bringen und am eigenen Marktstand die ersten Farmtaler verdienen. Damit kann man sich dann neues Saatgut und ein Huhn oder in späteren Level Baumaterial, andere Tiere oder Fahrzeuge kaufen.
So nach und nach erweitert sich so der eigene Hof und aus einem kleinen Bauernhof kann ein stattlicher Gutshof werden.
Die Spieloberfläche ist gut gestaltet so das man als sich als Anfänger schnell zurecht findet, aber sich als geübter Spieler nicht über ellenlange Tutorials ärgen muss, die man eigentlich gar nicht braucht.
Die Grafik ist im Vergleich zu so manch anderem Farmspiel nicht ganz so kindlich-niedlich, sondern eher witzig gemacht und erinnert mich ein bisschen an die Comics eines bekannten Zeichners der auch gern Bauernhofmotive nutzt :-)
Was mir besonders gut gefällt ist, daß man ein bisschen mehr als nur Felder bestellen, Tiere versorgen und bauen kann, hier ist auch die Handelsfunktion und die Möglichkeit Produkte wie z. B. Brot herzustellen und zu verkaufen gut ausgebaut.
Man bestimmt die Preise für seine Erzeugnisse selbst, anhand einer Übersicht kann sehen was im Moment zu welchen Preisen auf dem Markt angeboten wird und kann sich entscheiden was man für die eigenen Ware nimmt oder man schließt feste Lieferverträge mit anderen Mitspielern ab und spart sich so den Verkauf am Marktstand.
Einzelspieler-Quests bringen weitere Abwechslung in’s karge Landleben und sorgen dafür das es einem als Spieler nicht langweilig wird.
Durch die friedlich-freundliche Bauernhofatmosphäre ist das Spiel sicherlich auch gut als Familienspiel geeignet, frei nach dem Motto, mal sehen wer in unserer Familie wohl die dicksten Kartoffeln erntet.
Allerdings sollte man, wie bei allen Plattformen im Internet, seine Kinder auch in der Farm-Welt nicht ganz aus den Augen lassen. In My Free Farm tummeln sich Erwachsene und Kinder und die Möglichkeiten der “Ingame-Messages”, also von Bauer zu Bauer innerhalb des Spiels, erleichtern das Abschließen von Verträgen oder Abkommen und dienen der allgemeinen Kommunikation. Als Eltern sollte man aber auf jeden Fall überrpüfen mit wem die Kinder kommunizieren.
Was mir bei der Anmeldung übrigens gefehlt hat war die Frage nach männlich oder weiblich…nicht das ich feministisch bin, aber irgendwie wäre ich doch lieber Magd statt Knecht :-)
Auch Lust auf ein bisschen Landluft? Dann nichts wie los
Alle im Artikel verwendeten Bilder sind Eigentum von www.myfreefarm.de
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