Cut | Rezension

Cut von Amanda Kyle WilliamsÜber vorablesen.de habe ich ein Exemplar des Thrillers „Cut“ von Amanda Kyle Williams bekommen.

Eigentlich war ich mir ja nach dem letzten Thriller nicht sicher, ob ich nicht doch zu empfindlich für solche Bücher bin, aber die Leseprobe hatte mich dann doch neugierig gemacht und deshalb hatte ich mich dann letztlich für dieses Buch beworben.

Neben der Leseprobe hat mich auch die Aufmachung des Buches angesprochen, denn passend zum Titel zieht sich augenscheinlich ein Schnitt quer über das Bild des Schutzumschlages…und Photoshop-Manipulationen erregen nun mal immer meine Aufmerksamkeit :-)

Manchmal halten Bücher mit einer solch interessanten Aufmachung nicht, was sie versprechen…aber, so viel kann ich vorab schon mal sagen, hier passten Inhalt und Aufmachung zusammen. Laut Klappentext arbeitet Amanda Kyle Williams bereits an einer neuen Story mit Keye Street, darauf freue ich mich jetzt schon!

Aber nun erst mal zu diesem Buch

 

Cut von Amanda Kyle Williams

 

Zum Inhalt:

Keye Street ist nach diversen Problemen wegen ihrer Alkoholsucht und einer Entziehungskur vom FBI gekündigt worden und betreibt nun eine recht gut florierenden Privatdetektei.

Nachdem sie gerade jemanden bei der Polizei abgeliefert hat, der einen Gerichtstermin nicht eingehalten hat, trifft sie ihren ehemaligen Kollegen und besten Freund Rauser, der ihr von seinem aktuellen Fall erzählt. Ein Serienkiller macht anscheinend die Stadt unsicher und er bittet Keye ihm bei dem Fall zu helfen.

Nur widerwillig lässt Keye sich darauf ein, aber je mehr sie sich mit dem Fall beschäftigt, umso mehr wird ihr Jagdinstinkt geweckt und sie in die ganze Sache verwickelt. Wie sehr… das merkt sie bald und auch wie nahe der Psychopath ihr kommt wird ihr erst spät bewusst.

 

Mein Fazit:

Ein absolut spannendes Buch! Die Jagd nach dem Serienkiller ist wird nach und nach aufgebaut und natürlich taucht der eine oder andere Verdächtige auf, der es dann am Ende doch nicht war. Der Autorin gelingt es mühelos die Spannung über die ganze Geschichte zu halten und zum Ende hin noch einmal zu erhöhen. Der Showdown und die Lösung sind dann überraschend, aber trotzdem nachvollziehbar.

Neben der Grundgeschichte erfährt man viel über Keyes persönliche Geschichte, ihre immer noch vorhandenen Probleme mit dem Alkohol und ihrem Leben, genauso wie über den einen oder anderen kuriosen Auftrag, den sie quasi nebenbei erledigt. Dadurch wurden mir Keye Street und auch ihr Freund und Kollege Rauser  im Laufe des Buches immer sympathischer und ich habe in der einen oder anderen Situation tatsächlich mit den beiden mitgefiebert, mitgeärgert und mitgehofft.

Dazu kommt, dass hier das gruseln mehr „durch die Hintertür“ kommt und mein Magen nicht so strapaziert wird wie bei meinem letzten Thriller…obwohl es auch in „Cut“ durchaus blutig zugeht.

Mit hat das Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen und kann es für spannende Lesestunden wirklich weiterempfehlen.

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Mein Exemplar ist erschienen im

Wunderlich Verlag

am 16. September 2011

Originaltitel:  “The Stranger You Seek”

Infos zur Autorin
Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta, im tiefsten Süden der USA, wo sie u. a. als Journalistin für verschiedene Zeitungen gearbeitet hat. Für die Keye-Street-Serie hat sie Kurse bei Brent Turvey, einem bekannten Kriminologen und Profiler, genommen, als Privatdetektivin fremde Menschen überwacht und als Gerichtsbotin gearbeitet. Derzeit arbeitet sie am nächsten Fall von Keye Street.

 

7 thoughts on “Cut | Rezension

  1. Ich habs heute vom Verlag bekommen und das “Leseexemplar” ist echt da mit reingedruckt. Die haben also extra Schutzumschläge gedruckt. Sowas Blödes! Ich will es ja nicht verkaufen, ich will es mir ins Regal stellen. *grummel*

    Hab mal reingelesen. Der Anfang zieht sich etwas, weil die Autorin gleich so viel von ihrer Heldin preisgeben möchte. Mal gespannt wie es noch wird. ;)

  2. Danke, Tina. Ich habs mir fast gedacht, dass das nicht weggeht. Schade eigentlich. Man könnte ja auch einen Stempel ins Buch machen, damit der Blick ins Bücherregal nicht so getrübt wird.

    Aber Vorablesen.de ist nichts für mich. Hab mich da mal umgesehen und ich mag nicht, dass ich dort rezenieren muss. Ich schreibe lieber ausschließlich auf meinem Blog. Rezensiere ja auch nicht bei Amazon um DC zu vermeiden und zwei total unterschiedliche Rezis zu erstellen ist mir schlicht zu stressig. ;-)

    Liebe Grüße

    • Hi Jutta,
      bisher hatte ich den “aufgedruckten Aufkleber” erst einmal, das ist also wohl eher etwas vom Verlag, nicht von vorablesen.de. Bei anderen Büchern von dort hatte ich das noch nicht.
      Ich schreibe auch keine zwei verschiedenen Versionen, aber so oft schreibe ich auch nicht für vorablesen. Ich hab aber auch keine Lust immer darauf zu achten das google glücklich ist…ich schreibe und veröffentliche da wo es mir Spaß macht. Ärger mit doppeltem Content hatte ich bisher allerdings trotzdem noch nicht.

      • Heißt das, es ist kein MUSS auf vorablesen zu rezensieren? Hmm, dann habe ich da wohl was falsch interpretiert. Danke nochmal, für Deine Mühe. ;-)

  3. Danke für die tolle Rezension. Werde es gleich mal auf meine Wunschliste setzen. Ich muss mich, glaube ich, auch mal bei vorablesen.de umsehen. Kannst Du mir bitte sagen ob der Aufkleber von denen abgeht? Ich hasse ja Aufkleber auf Büchern. ;-)

    • Ja, Cut ist wirklich ein tolles Buch und ich bin gespannt auf ein zweites Buch mit Keye Street :-)
      Der Aufkleber ist leider kein Aufkleber, sondern der “Lesexemolar-Button” ist aufgedruckt, sonst hätte ich ihn auch schon abgezogen. Ich kann die Dinger auch nicht leiden.
      Vorablesen.de ist eigentlich ganz gut, es ist halt immer ein bisschen Glückssache ob du ein Buch bekommst.

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