Judassohn | Rezension

Judassohn von Markus HeitzNach einigen wirklich tollen Krimis habe ich jetzt mal wieder den Vampir-Romanen von Markus Heitz zugewandt.

Gelesen habe ich die Bücher schon mal vor einiger Zeit, eben so wie sie damals erschienen sind. Da ich aber jetzt, unter anderem für die Wälzer-Challenge, die Rezensionen dazu schreiben wollte habe ich sie brav alle nochmal gelesen :-)

Ich habe dabei festgestellt, das gar keine schlechte Idee war.

Damals habe ich hin und wieder gerne vor lauter Ungeduld wie es weitergeht gerne mal ein paar Seiten übersprungen und jetzt das eine oder andere entdeckt was ich damals überlesen habe.  Außerdem kann ich mich so, wenn ich die Bücher sozusagen “am Stück” lese viel besser an die Personen, die in allen Büchern immer wieder auftauchen und die Zusammenhänge besser erinnern :-)

Eine weitere, nicht unerhebliche Erkenntnis beim zweiten Lesen : Auch wenn man die Handlung an sich schon kennt sind die Bücher immer noch spannend *gg*

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Sanctum | Rezension

Sanctum von Markus HeitzIm April 2006 erschien Ritus von Markus Heitz, über dass ich bereits vor ein paar Tagen berichtet habe. Heute habe ich mir den Nachfolger Sanctum vorgenommen, der im September 2006 erschienen ist und das zweite Buch aus der Reihe  Pakt der Dunkelheit  ist.

Da ich mir beide Bücher eine ganze Weile nach dem Erscheinen gekauft hatte, hatte ich den Vorteil sie direkt nacheinander lesen zu können und mir so die Handlung aus Ritus natürlich noch vertraut war.

Die Aufmachung beider Bücher passt gut zueinander und passt, meiner Meinung nach, auch gut zum Inhalt.

Während Ritus mit einer blutroten, erhaben geprägten Schrift und einem stilisiertem Baum vor einem schwarzem Hintergrund aufwartet, ziert bei Sanctum der Titel in einem leicht giftigem grün und vor einem mit Ornamenten bedruckten, schwarzen Cover.

In beiden Büchern wiederholt sich das Motiv jeweils am Anfang jedes neuen Kapitels.

Aber ein gelungenes Cover ist ja nur die halbe Miete :-)

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Ritus | Rezension

Ritus von Markus HeitzIm Moment habe ich, was das Lesen anbelangt, mal wieder meine Vampir- und Horrorphase :-)  Angefangen hat es mit Vampire Empire, der mir wirklich gut gefallen hat, aber so gar nichts mit Kinder des Judas, das ich danach gelesen habe zu tun hat.

In Kinder des Judas wollte ich eigentlich nur noch mal reinschnuppern um mein Gedächtnis für die Rezension wieder aufzufrischen, aber dann konnte ich es doch nicht mehr aus Hand legen *gg*

Da  Kinder des Judas  zu Markus Heitz „Pakt der Dunkelheit“ Serie gehören und ich alle  Bücher dieser Serie habe und auch schon gelesen habe dachte ich mir ich lese in alle noch mal rein und rezensiere sie danach gleich – und zwar brav der Reihe nach.

Das erste Buch der Reihe ist  Ritus und  basiert auf realen Geschehnissen aus dem 18. Jahrhundert, die schon dem Film „Pakt der Werwölfe“ als Vorlage gedient haben.  Im Süden Frankreichs kamen damals rund hundert  Menschen auf grauenvolle Weise ums Leben. Da nie aufgeklärt werden konnte was dort geschehen war, war der Mythos der Bestie vom Gévaudan geboren.

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Kinder des Judas | Rezension

Kinder des JudasDas es die die Judas-Trilogie von Markus Heitz jetzt als exklusives Ebook mit vielen zu zusätzlichen Features wie Steckbriefen der Hauptprotagonisten etc. gibt, habe ich ja bereits vor einiger Zeit berichtet.

Ich liebäugel ja immer noch damit, aber ich habe alle drei Bände bereits als „richtiges“ Buch und nochmal mag ich sie mir eigentlich nicht kaufen *seufz*

Markus Heitz ist ohnehin zu einem großen Teil dafür verantwortlich, dass meine Bücherregale viel zu voll sind, da ich eine ganze Reihe Bücher von ihm habe und alle nicht nur wirklich gut, sondernauch wirklich dick sind :-)

Aber da ich die drei Bände nun schon mal habe und sie nicht auf meine Stapel der ungelesenen Büchern liegen, sonder ich sie auch alle drei schon gelesen habe, kann ich sie auch mal rezensieren.

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Todesspur | Rezension

Todespfad von Chris MartenNachdem ich ja zuletzt einen Krimi von Jo Nesbo gelesen hatte, der relativ dick war und deshalb in der Wälzer Challenge landete, wollte ich mir als nächstes Buch ein etwas dünneres Exemplar ausgesuchen, weil ich ein bisschen faul bin ;-)

Aber der Klappentext, die Buchbeschreibung und die Tatsache, dass es offenbar unter anderem in Essen spielt, haben mich dann doch so neugierig gemacht, dass ich mir den Thriller Todespfad von Chris Martens geholt habe. Allerdings habe ich die Ebook-Version gewählt, weil es für mich bequemer war :-)

Dieser Thriller zählt wegen der gut recherchierten und  realen Hintergründe auf jeden Fall zur eher schweren Kost und das Thema kann einen schon mal schlecht schlafen lassen, weil es dazu anregt sich mit Zuständen zu beschäftigen, vor denen man sonst allzu gerne die Augen verschließt.

Todesspur

Von Chris Martens

In Essen-Heisingen wird ein afrikanisches Mädchen von einem Jugendlichen in einen muffigen Keller verschleppt. Sein Versuch sie zu vergewaltigen, nachdem er sie brutal misshandelt hat, schlägt allerdings fehl, denn das Mädchen wurde nach einem afrikanischem Ritus beschnitten und anschließend waren ihre Schamlippen bis auf kleine Öffnung zusammengenäht worden (Infibulation).

Als die Polizei sie findet, ist das Mädchen tot, durch rituellen Schnittzeichen verstümmelt und die Kette mit ihrem Amulett, eine Kauri-Schnecke, ist spurlos verschwunden.

Zur gleichen Zeit wird in einem Dogon-Dorf in Mali ein anderes Mädchen entführt. Sechs Brüder, jeder mit einem speziellen Amulett aus einer Kaurischnecke ausgerüstet, jagen ihr nach. Jeder auf einem anderen Weg, einem anderen Todespfad.

Aber jeder der Brüder wird auf seiner Suche verfolgt und hingerichtet.

Die engagierte Journalistin Beate Rehberg wird während eines Aufenthalt in Cran Canaria und später in Paris in diese Mordserie an den sechs Brüdern verwickelt. Während ihr Freund Bethke in Essen-Heising sich durch einen Sumpf aus Sexsklavenhandel, afrikanischen Traditionen und latentem Fremdenhass kämpfen muss, gerät Beate selber in Verdacht etwas mit der Ermordung der Brüder zu tun zu haben.

Aber welche spielt Millionär und Frauenheld Bo, der diverse Hilfsorganisation unterstützt? Oder der EuroPol-Ermittler Mendoza? Das Bundesministerium des Innern? Die Adoptionsagentur H.A.W.A.I?

Mein Fazit

Aufbau und Schreibstil sind, wie  man es von einem Duo aus Literaturwissenschaftler und Deutschlehrerin erwarten darf, wirklich gut.

Das Buch ist in mehrere große und reichlich kleine Kapitel unterteilt. Die kleinen Kapitel sind, wie ein Tagebuch oder eine Reportage, mit Datum und Ort des Geschehens betitelt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr eindringlich und die Wortwahl oft sehr deutlich.

Die Titel der kleinen Kapitel waren für mich auch sehr notwendig, um mich im ständigen Szenenwechsel nicht zu verirren, trotzdem habe ich oft genug den Überblick darüber, wer jetzt gerade wo und wieso agiert verloren.

Mir hat das den Lesespaß ein bisschen getrübt und vor allem gelang es mir nicht, mich wirklich in dieses Buch, in die geschilderten Geschehnisse und die handelnden Personen zu vertiefen oder eine Beziehung dazu aufzubauen.

Weder die Brüder die auf ihrem Weg begleitet wurden, noch das ermordete Mädchen zu Beginn des Buches, die Ermittler oder die recht engagierte Journalistin haben mich sonderlich berührt, was wirklich schade ist – gerade bei den Themen die hier angesprochen werden.

Die Grundthemen des Buches sind die oft unmenschlich Einwanderungspolitik der EU, die Korruption vieler daran beteiligter Politiker (ob nun aktiv oder passiv durch schlichtes Wegsehen)  und nicht immer wirklich hilfreiche Hilfsorganisationen, dem modernen Sklavenhandel der daraus resultiert und die Missstände in den Herkunftsländern der Migranten und den dort herrschenden, aus unserer Sicht, oft unmenschlichen Traditionen.

Alles wirklich wichtige Themen und ich kann mir durchaus vorstellen(auch wenn ich mir das lieber nicht vorstellen möchte), dass viele Dinge sich genauso abspielen, wie sie in diesem Buch geschildert werden und als Reportage hätte ich das alles sicherlich auch interessant und spannend gefunden, aber für einen Thriller, der mir angekündigt war, war es mir eindeutig nicht spannend genug geschildert.

Mir war es zuviel Reportage, zu viele gleichzeitig behandelte Themen und zu viele Figuren, die ich beim Umblättern auf die nächste Seite auch schon wieder vergessen hatte. Mir fehlten Figuren, die bei mir eine gewisse Sympathie oder eben Antipathie weckten und eine durchgehende Handlung die genug Spannung erzeugt um mich wirklich Neugierig auf das Ende werden zu lassen.

Ich gebe dem Buch, eben weil ich die angesprochenen Themen wichtig und erschreckend finde, 3 von 5 Drachen.

 3 von 5 Drachen

Infos zum Autor
Hinter dem Pseudonym »Chris Marten« verbergen sich der Gelsenkirchener Literaturwissenschaftler Herbert Knorr und Birgit Biehl, seine ehemaligen Lehrerin. Der Thriller »Hydra« ist die erste Veröffentlichung des Duos. Also bitte nicht mit dem gleichnamigen Coldplay-Sänger verwechseln :-)

 

Buchdaten

Titel: Todesspur

Autor: Chris Marten

Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth)

Genre: Kriminalroman/Thriller

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN: 978-3-431-03831-6

Format: Hardcover (oder Ebook), 541 Seiten

Preis: 15,99 €

Die Fährte | Rezension

Jo Nesbo Die FährteDas ich Krimis liebe, ob nun als Buch oder im Fernsehen, hat sich glaube ich mittlerweile herumgesprochen :-)
Besonders gerne mag ich Krimis, die eher ruhig und dennoch spannend erzählt sind, die Zahl der Opfer einigermaßen überschaubar bleibt  und mir nicht jeder blutige Tathergang bis ins Kleinste geschildert wird– ich habe zwar nichts gegen gelegentliche Blutbäder in Thrillern, aber nur wenn sich mir dabei nicht der Magen umdreht.

Ach ja, und ich muss mich auch nach dem Lesen noch in den Waschkeller trauen*gg*

Ein zweiter Aspekt, den ich bei Krimis brauche, ist ein (mir ) sympathischer Protagonist. Die richtige Mischung aus Heldenmut, Intelligenz, Cleverness und menschlichen Schwächen macht es dabei aus. Wenn es das alles dann auch noch in Serie gibt, dann hat der/die Autor/in eine weiter glückliche Leserin gefunden :-)
Jo Nesbo ist so ein Autor auf den ich e Continue reading

Die Wälzer-Challenge 2012

Waelzer-ChallengeAlexandra vom Blog “Der Bücherwahnsinn” hat eine neue Aktion für das Jahr 2012 gestartet – die Wälzer-Challenge!

Die Wälzer-Challenge wird ein Jahr dauern und wie der Name schon sagt werden hier dicke Wälzer gelesen und rezensiert…alles ab 510 Seiten zählt als Wälzer, das Genre ist egal :-)

Ein Blick in mein Bücherregal hat mir gezeigt, dass ich davon noch einige habe, die ich noch nicht – oder noch nicht zu Ende – gelesen habe.

Mitmachen kann jeder, der seine Rezensionen Online veröffentlichen kann, also einen Blog hat oder in einem Forum oder einer Community mitmacht.

Die Anmeldungen laufen noch bis zum 31.12.2011 und wer sich genauer über die Challenge informieren möchte, der kann das hier auf Alexandras Blog tun.

Ich hab mich schon angemeldet und freu mich schon jetzt auf’s Lesen, Bewerten und Stöbern was die anderen so lesen :-)