Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre?

WebmasterfridayHeute beschäftigt sich der Webmasterfriday mit der Internationalität – spannendes Thema dachte ich mir und ich werde versuchen die verschiedenen Fragen „abzuarbeiten“ :-)

Natürlich macht das Internet nicht vor Ländergrenzen halt, aber wie sieht es mit der Sprache aus? Bildet nicht die Sprache im Internet eine Art natürlicher Grenze, die es in bestimmte Gebiete einteilt?

Die verschiedenen Sprachen sind natürlich teilweise ein Problem. Mein russisch, chinesisch, griechisch oder was auch immer sind natürlich kaum bis gar nicht vorhanden. Aber dafür ist mein Englisch recht passabel und genauso das der anderen „Internetler“ – so findet man schon irgendwie zusammen, wenn man will.

Wie geht ihr damit um? Lest ihr in anderssprachigen Blogs oder Portalen? Beteiligt ihr Euch an Diskussionen in anderssprachigen Blogs?

Ich glaube, da muss ich zwischen mir als Blogger und als Privatperson einen Unterscheid machen. Als Blogger bin ich hin und wieder auf Technikblogs oder in Foren unterwegs, wenn ich eine Lösung zu einem ganz bestimmten Problem suche. Als Privatperson bin ich ebenfalls in einigen anderssprachigen (meist englischsprachigen) Foren oder auch auf Blogs unterwegs und da diskutiere ich auch gerne mit, wenn ich denn etwas zum Thema zu sagen habe.

Dabei ist mir aufgefallen, dass der Rest der Welt wesentlich netter, hilfsbereiter und freundlicher ist als man gemeinhin so glaubt. Da sorgen die sprachlichen Missverständnisse dann eher für gemeinschaftliche Erheiterung und niemand interessiert sich dafür, ob das Komma an der richtigen Stelle sitzt.

Lasst ihr Euch von Themen und Diskussionen in anderen Sprachen inspirieren? Bietet ihr Eure Inhalte auch in anderen Sprachen an?

Hm – sicher nutze ich das eine oder andere auch für meinen Blog, aber eher selten. Ich blogge ausschließlich auf Deutsch, denn im meiner Muttersprache fühle ich mich einfach wohler und empfinde das als weniger anstrengend.

Im Grunde wäre das doch optimal, denn die eigentliche Arbeit beim Bloggen ist ja nicht das tippen, sondern die Kopfarbeit, die hinter einem Artkel steckt. Nutzt ihr ein Translation-Tool, um Eure Inhalte auch in anderen Sprachen verfügbar zu machen? Welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt – lohnt sich so etwas?

Optimal wäre es, wenn ich mich in einer Fremdsprache wirklich gut und sicher ausdrücken könnte. Kann ich aber nicht, also lasse ich es. Translation-Tools finde ich nicht sonderlich praktisch, das die meisten Feinheiten einer Sprache dort keine Berücksichtigung finden. Hin und wieder nutze ich den Google-Translator wenn mir etwas unklar ist – allerdings ist es mir anschließend meist noch unklarer :-)

Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und Rezepte, aber auch über alle möglichen andere Dinge die mir Spaß machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Kommentare (7) Schreibe einen Kommentar

  1. Haha, ja, dass die eigenen Worte in anderen Sprachen für Erheiterung sorgen, kenne ich auch. Bei mir werden sogar die Infografiken, die ich immer mit meinem gebrochenen Schulenglisch übersetze, regelmäßig in den Artikeln kommentiert und verbessert, wenn sie geteilt werden. Aber was solls? Ich habe mir abgewöhnt, deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist wie es ist :-)

    Antworten

    • Ja, vor allem beliebte deutsche Redewendungen verlieren jeden Sinn, wenn man sie korrekt übersetzt :-) Man muss das alles ein bisschen locker sehen, dann klappts auch mit dem Nachbarn :-)

      Antworten

  2. Ich rede im Englischen wie im Deutschen, schnell und manchmal auch nicht unbedingt grammatikalisch richtig. Man lernt seine eigenen Fähigkeiten zu tolerieren wenn man mit vielen Leuten zusammenarbeitet, die deutsch nicht als Muttersprache haben, und eben englisch sprechen.

    Um einen ganzen Blog zu führen, reichen meine Kenntnisse nicht aus, bzw. würde ich länger mit dem bloggen verbringen als ich wollte. Ich blogge, weil es Spaß macht und nicht, um meine Weisheiten der gesamten Menschheit darzubringen.

    Und die Sache mit dem Google-Translator…wer kennt die nicht. ;)

    Antworten

  3. Hallo Tina,
    bitte nicht erschrecken oder falsch verstehen. Ich kommentiere hier mit meinem phpFusion-Blog, was in einem Unterverzeichnis liegt.

    Also ich bin ein zweisprachiger Blogger, Deutsch und Russisch. Meine erste Muttersprache ist Russisch und Deutsch konnte ich auch ganz gut lernen.

    Am liebsten ist mir die deutsche Sprache trotzdem, weil ich auch die deutsche Tastatur auf dem Notebook habe. Wenn ich russische Texte erstelle, muss ich mit zwei weiteren Tools arbeiten und das ist sehr mühsam wie ich finde.

    Aber sonst finde ich es gut, wenn manche Blogger auch mehrsprachig im Blogging aktiv sind.

    Antworten

    • Naja, so schnell bin ich nicht zu erschrecken :-) Wenn ein Blogger mehr als eine Sprache so gut beherrscht, das er auch in anderen Sprachen flüssig bloggen kann finde ich das auch gut. Mir persönlich langt eine Sprache – alles andere will ich meinen Lesern nicht antun :-)

      LG

      Tina

      Antworten

  4. Pingback: Mehrsprachig bloggen - Gründe und Umsetzungen

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Top