Ich liebe E-Books

WebmasterfridayDer Webmasterfriday beschäftigt sich heute mit unserem Verhältnis zu E-Books, die ja wohl mehr und mehr Einzug in viele Haushalte halten.

Wie das bei mir immer so ist – am Anfang habe ich mich ziemlich gesträubt, bis ich mir dann selber so ein Ding zugelegt habe und zuerst festgestellt habe, dass es gar nicht so schlecht ist und nach und nach wirklich begeistert davon war :-)

Ähnlich ging es mir mit Smartphones, allerdings bin ich da noch nicht so wirklich begeistert von :-)

Praktische Sache

Ich finde es wirklich praktisch, dass ich eine Unmenge an Büchern mit mir herumtragen kann ohne mir einen Bruch zu heben. So kann ich spontan und ganz nach Lust und Laune entscheiden welches Buch ich denn jetzt im Urlaub, auf der langen Bahnfahrt oder in der Straßenbahn lesen will. Selbst wenn keines der Bücher auf meinem Reader meiner momentanen Stimmung enspricht ist das auch kein Problem – dann lade ich mir einfach ein neues runter :-)

Inhaltliche Qualität

Bei der Qualität des Inhaltes ist allerdings oft Vorsicht geboten. Es gibt natürlich mittlerweile fast jedes Buch sowohl in Printausgabe, als auch für den Reader. Bei herkömmlichen, oder besser alt hergebrachten, Verlagen sind die Probleme die gleichen wie immer. Der eine mag Krimis, der andere eher Liebesromane, der nächste steht mehr auf Fantasy – aber alle Bücher sind zumindest ordentlich lektoriert und somit (fast) fehlerfrei. Bei selbst verlegten Büchern ist das oft eher ein Lotteriespiel – es kann durchaus vorkommen, das mir die Haare zu Berge stehen, weil mir Rechtschreib- oder Logikfehler auf jeder Seite entgegenspringen :-)

Kostenlose E-Books

Ich lese, weil es mir Spaß macht und nicht weil ich zuviel Zeit habe. Deswegen ärgern mich auch kostenlose oder fast kostenlose E-Books die einfach nur schlecht sind. Nicht jeder der eine tolle Idee hat ist ein Autor, nicht jeder der ein Buch herausbringt ist ein Schriftsteller. Ich fürchte Autor zu sein ist ein hartes Los, denn ich denke nicht, dass man ein wirkliches tolles Buch mal eben so zwischen Frühstück und Mittagessen herausbringen kann und ich fürchte Ruhm, Reichtum und Ehre ernten nur wenige in dieser Zunft :-) Anfangs habe ich mir oft kostenlose E-Books beim großen A heruntergeladen, aber mittlerweile ist mir meine Zeit dafür zu schade. Kostenlos ärgen kann ich mich auch anderswo :-)

Kein Weiterverkauf

Ein anderer Nachteil, den diese vielen E-Books mit sich bringen, ist die Tatsache, das ich meine gelesenen Bücher nicht weiter verkaufen kann. Ich bin Leser und kein Sammler, deshalb habe ich bisher meine ausgelesenen Bücher bei rebuy oder ähnlichen Plattformen verkauft. Bei E-Books ist das verboten, allerdings weiß ich nicht, warum das Urheberrecht bei E-Books anders ist als bei Printausgaben. Aber ich sehe ein, dass es schwierig ist nachzuvollziehen, ob so ein E-Book nicht einfach zigfach kopiert und weiterverkauft wird. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine gescheite Lösung dafür :-)

Manchmal muss es Print sein :-)

Ansonsten bin ich restlos glücklich mit meinem Tolino, auch meine Töchter, die ähnlich viele Bücher lesen wie ich, lieben ihre Reader. Trotzdem wird es immer wieder Bücher geben, wie drei uns in einer schmucken Printausgabe ins Regal stellen, ganz stolz über die Buchrücken streichen und die neidischen Blicke von Freundinnen genießen :-)

Andere Menschen, andere Meinungen:

  • Henry liest fast nur noch E-Books.
  • Jana möchte ihre tragbare Bibliothek auch nicht mehr missen.
  • Der Coach im Netz hat schon mal ein E-Book herausgebracht

 

 

 

Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und Rezepte, aber auch über alle möglichen andere Dinge die mir Spaß machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Kommentare (6) Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,

    ich liebe meinen Reader auch heiß und innig, aber richtig klasse Bücher muss ich auch unbedingt noch zusätzlich zum anfassen haben.

    LG Ellen

    Antworten

  2. Die praktischen Vorteile des E-Books kann niemand bestreiten. Aber ich liebe es halt ein buch in der Hand zu halten. Von kostenlosen E-Books kann man eigentlich auch wirklich nicht viel verlangen. Schließlich will ein Lektorat ja auch bezahlt sein. Wo soll das Geld dafür herkommen, wenn das Buch kostenlos abgegeben wird?
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    Antworten

    • Ein Lektorat kostet Geld, das ist mir schon klar. Aber warum gibt man ein Buch kostenlos ab? Zu Werbezwecken? Ein schlechtes Buch ist ja nicht unbedingt eine gute Werbung. Ich verzichte mittlerweile fast ganz auf kostenlose E-Books.

      Antworten

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