Ich bin eine Frostbeule :-)

Der Winter ist nicht meine Jahreszeit – tagsüber nicht und nachts schon gar nicht. Schon im Sommer meckert mein Mann (natürlich ganz dezent) wenn ich meine dauerkalten Füße (natürlich auch ganz dezent) unter seine warme Bettdecke schiebe. Im Moment friert es mich aber nicht nur an den Füßen :-)

Habe ich früher meine Mutter milde belächelt, wenn sie im warmen Flanellnachthemd ins Bett marschierte bin ich heute auch eher für wärmende Nachtwäsche. Ich immer ganz neidisch wenn ich in Filmen topgestylte Damen in einem Hauch von Nichts elegant unter die Bettdecke schlüpfen sehe. Das ist bestimmt ganz nett, wenn man den besten Ehemann von allen erfreuen möchte – aber alltagstauglich sieht anders aus, oder?

Wenn man die ersten Nächte spärlich bekleidet und mit nackten Füßen über die kalten Fliesen getapert ist, weil der Nachwuchs Bauchschmerzen hat, Zähne bekommt oder schlicht schlecht geträumt hat (und dabei vergeblich versucht dem Hund und herumliegenden Legosteinen auszuweichen) fängt man an wärmere Nachtwäsche zu schätzen :-) Zumindest ging es mir so und das ist auch so geblieben, als der Nachwuchs zahlreicher und größer wurde :-) Ich glaube auch nicht ernsthaft, dass ich in einem mehr oder weniger durchsichtigen Negligé, dafür aber unfrisiert, um halb sechs beim morgendliche Stullen schmieren eine gute Figur abgebe *gg*

Aber auf die unförmigen Flanell-Nachthemden meiner Mom verzichte ich dann auch gerne. Gott sei Dank gibt es auch moderne Nachtwäsche die beide Kriterien erfüllt – mich zu wärmen und meinen Mann nicht zu erschrecken wenn ich mich unter die Decke kuschel :-) Am liebsten sind mir Schlafanzüge die praktisch, warm und trotzdem ansehnlich sind. Da ich auch nicht unbedingt auf Entchen, Bärchen oder ähnliches stehe, habe ich mich irgendwann auf unifarben oder kariert festgelegt. Der Jahreszeit angepasst mal in dickerem Stoff, mal in dünnerem Stoff oder auch ganz gerne mal in Satin. Dank meinen Töchtern weiß ich mittlerweile das das Ganze sogar einen Namen hat, nämlich „Boyfriend-Style“ (in meinem Fall dann wohl eher Husband-Style) und ich damit total im Trend liege – wer hätte das gedacht :-) .

Übrigens sind Frauen selbst Nachts modebewusster als Männer – die haben nämlich im Schnitt nur sechs  „Nachtoutfits“ während es bei den Damen rund zehn sind :-) Auch da liege ich mit zwölf noch ziemlich im Trend – wie sieht das in eurem Kleiderschrank aus?

 

Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und Rezepte, aber auch über alle möglichen andere Dinge die mir Spaß machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

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