Habe ich mich klar ausgedrückt?

WebmasterfridayDas ist wahrscheinlich einer der Sätze von denen meine Kinder träumen und er passt ganz gut zum heutigen Webmasterfriday in dem Martin fragt

Schreibstil im Blog: frei Schnauze oder elaboriert?

Im Prinzip schreibe ich meist frei Schnauze. Ich drücke mich auch sonst nicht sonderlich geschraubt oder eben elaboriert aus, warum sollte ich das in meinem Blog tun? Natürlich vermeide ich Ausdrücke die man eigentlich nur im Ruhrgebiet kennt (hoffe ich zumindest), aber sonst?

Jugendsprache

Jugendsprache verwende ich weder beim Schreiben noch beim Reden, auf wenn manches sich natürlich irgenwann einschleicht, wenn man mal eine Horde Teenager beherbergt hat. Sehr zur Freude meiner Kids verwende ich meist auch beim SMS oder WhatsApp schreiben gerne Anrede, Abrede und vollständige Sätze- alles andere finde ich ziemlich unhöflich,auch wenn es unmodern ist :-)

Rechtschreibung

Ich bin bemüht die Rechtschreibung korrekt zu verwenden, auch wenn mir das nach zig Änderungen immer ein bisschen schwer fällt. Aber da ich kein Deutschlehrer oder Jurist bin dürft ihr alle Fehler gerne behalten wenn ihr sie findet. Auf eine vernünftige Rechtschreibung lege ich auch bei anderen Blogs wert und wenn mich schon in den ersten drei Sätzen fünf Fehler anspringen habe ich keine Lust weiter zu lesen – mal abgesehen von offensichtlichen Flüchtigkeitsfehlern oder lustigen Dingen die der Auto-Korrektur des Handys entstammen.

Fäkalsprache

Unschöne Kraftausdrücke oder Fäkalsprache dürften in meinem Blog so gut wie gar nicht zu finden sein. Das mag ich weder in meinem Blog noch in anderen Blogs, was nicht heißt, dass ich nicht zu Hause auch mal herumfluche :-) Aber schreiben muss ich es deswegen ja noch lange nicht – was ich sage, wenn mir beim Backen zum dritten Mal ein Ei auf den frisch geputzten Küchenboden klatscht ist halt meine Sache.

Ansonsten hängt es auch vom Blog oder vom Thema ab, welche Sprache oder Audrucksweise mir gefällt. Man kann auch ein hochkompliziertes technisches Thema so erklären, dass selbst ich es verstehe :-)

 

Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und Rezepte, aber auch über alle möglichen andere Dinge die mir Spaß machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Kommentare (8) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Tina, wenn die „deftigen“ Ausdrücke eine Ausnahme bleiben, sind sie für mich tolerabel, wenngleich ich selber da um Vermeidung bemüht bin. Jugendsprache liegt mir auch nicht, und ich hab da auch manchmal Verständnisprobleme. Deine Texte sind für mich verständlich. ;-)
    HG Hans

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  2. Salve, Tina!

    Ich lese – ehrlich zugegeben – meist nur Deine Beiträge zum Webmasterfriday, die mir jedoch stets „stilistisch“ gefallen!
    Ich hoffe, Du verzeihst mir die Zitation zum Eierpurzeln auf meiner Seite ;-)
    Vergleicht man das Schreiben mit Backen, so zersplittern mir auch mal „Eier“ auf dem Boden, die ich dann „arifiziell“ zusammenkratze und in den Text involviere… ;-)

    Hihi… früher war unser Schäferhund Bronco für zerschellte Eier zuständig, da sie für ihn einen kulinarischen Hochgenuss bedeuteten… So half er manches Mal – schlau Hochgenuss evaluierend – kräftig beim Fallen… ;-)

    In diesem – dieses Wochenende – eierschaukelndem Sinne verbleibe ich
    mit Greetz

    Sabine

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    • Früher hatte ich einen Hund der auch immer darauf gewartet hat das mir etwas – egal was – herunterfällt :-) Wer hätte gedacht, dass der beste Freund des Menschen auch alls Putzhilfe geeignet ist :-)

      LG
      Tina

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  3. Pingback: [Webmasterfriday]: Kein Gossenslang und -bitteschön- ohne Fremdwörter › Netzexil.de

  4. Und ich dachte ich wäre der letzte der Anreden bei SMS und WhatsApp Nutzt. Aber ja, der Trend geht zum Weglassen der Anrede (auch bei E-Mails).

    Schöner Beitrag, das mit den Fäkalausdrücken sehe ich sehr ähnlich.

    In meinem Artikel zum Webmasterfriday habe ich auch einige Beispiele und Erklärung zur inhaltslosigkeit solcher „Stillmittel“ angeführt.
    Aber Kraftausdrücke scheinen auch (leider) im Trend zu liegen wie das weglassen von Anreden.

    Besge Grüße

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    • Ja, dann bin ich lieber nicht im Trend :-) Auch wenn meine Kinder manchmal stöhnen und mit einem „Mama mal wieder“ meine WhatsApp-Nachrichten belächeln.

      LG
      Tina

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  5. Jugendsprache habe ich auch – manchmal zwangsweise – von meinen Jungs gelernt, ebenso wie die korrekte Anwendung von Rechtschreib- und Grammatikfehlern und Fäkalsprache (letzteres konnte ich vor den Kindern auch schon, aber mir fehlte der letzte Schliff sozusagen)
    Aber dies auch im Geschriebenen anzuwenden, widerstrebt mir meist.
    LG
    Sabienes

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