Bloggen und Familienleben – wie regelt man das?

WebmasterfridaySchon wieder Freitag und deshalb auch schon wieder Webmasterfriday mit einer neuen Frage :-) Heute geht es darum wie man das doch recht zeitauwändige Bloggen mit dem Familienleben vereinbart.

Die Frage kommt dieses Mal von Sabiene und ich bin ein bisschen geneigt zu sagen : Eine typische Frauenfrage *gg* Egal ob man die Bloggerei und hauptberuflich, nebenberuflich oder als Hobby betreibt – es kostet schon ziemlich viel Zeit.

Wenn man es tatsächlich als Haupterwerbsquelle betreibt, erübrigt sich die Frage ja beinahe – ich meine wie verträgt  Arbeiten sich generell mit dem Familienleben? Im Normalfall arbeitet der Mensch 8 Stunden, dazu kommen Fahrtzeiten – das macht geschätzte 11 Stunden die jeder der arbeitet nicht mit der Familie verbringt, egal ob er bloggt, Brötchen verkauft oder sonst etwas macht um sein Geld zu verdienen :-)

Bei einem arbeitenden Mann fragt sich eigentlich niemand, wie er das mit seinem Familienleben vereinbart, oder? Vielleicht liegt das daran, das meistens mit der Frage gemeint ist wie man Hausarbeit und Kindererziehung neben der Arbeit schafft? Bei arbeitenden Frauen wird das immer wieder gefragt, schon merkwürdig und nicht wirklich modern *gg*

Aber auch wenn man nebenberuflich oder hobbymäßig bloggt „frisst“ das eine Menge Zeit und vielleicht mehr Zeit als so manches andere Hobby und da hilft nur ein gewisses Zeitmanagment und auch eine gewisse Disziplin. Die Sache mit dem Zeitmanagment habe ich eigentlich ganz gut im Griff, denn ich habe bis vor ein paar Jahren immer durchgehend gearbeitet, auch als meine 3 Kinder noch klein waren, von daher bin ich es gewöhnt Zeiten einzuteilen. Auch damals habe ich hauptsächlich zu Hause gearbeitet, meine Kids waren also immer daran gewöhnt, dass ich zwar anwesend war, aber nicht unbedingt zur Verfügung stand (außer bei Katastrophenalarm).

Jetzt bin ich nur noch „Privatmensch“ und blogge irgendwie zwischen Nebenerwerb und Hobby. Aber dabei kommen mir durchaus die Erfahrungen von früher zu Gute, denn ich habe mir für viele Dinge feste Zeiten gesetzt und halte mich (fast immer) daran.

Artikel schreiben, mit der WP-Technik kämpfen u.s.w. erledige ich meist vormittags – alles andere dann zwischen Essen kochen, bügeln und putzen am nachmittag*gg*  Ein bisschen schwierig wird es natürlich was Dinge wie Facebook anbelangt – das nutze ich ja für den Blog und auch privat, da halte ich mich dann auch gerne schon mal länger auf, weils mir einfach Spaß macht.

Aber da ich der Meinung bin, dass man sich auch für die rein private Social Media Nutzung Grenzen setzen sollte, wird man mich da z.B. kaum Abends antreffen, denn der Abend gehört für mich zur ganz privaten Familienzeit und die nutze ich dann lieber für die Pflege ganz realer sozialer Kontakte :-) Bloggen und das ganze Drumherum gehört für mich in die „Arbeitszeit“ also in den Tag, wo außer mir mittlerweile sowieso keiner mehr hier im Haus ist – insofern stört es niemanden wenn ich ein paar Stunden vor dem PC verbringe :-)

  • Sabiene – bloggt im Keller und versuchts mit Disziplin
  • Sabine – ist nach eigenen Angaben am Thema vorbei, macht aber nix, weil trotzdem gut :-)
  • Sabrina – schwört ebenfalls auf eine gute Einteilung
  • Mella – hat da Managment ebenfalls im Griff
  • Malte – vertritt hier bei mir die Männerquote :-)

Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und Rezepte, aber auch über alle möglichen andere Dinge die mir Spaß machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Kommentare (7) Schreibe einen Kommentar

  1. Du hast Recht: Der arbeitende Mann kann stundenlang gegen Windmühlen kämpfen oder auf Mammuts schießen: Da darf keiner fragen, wie er das mit seinem Familienleben vereinbart.
    Der kommt des abends mit seinem frisch erlegten Gnu in die Höhle und schnarcht erst mal eine Runde, bis das Essen fertig ist! ;-)
    LG
    Sabienes

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    • Aber eigentlich komisch – das Rollenbild sollte sich doch mittlerweile echt mal gewandelt haben, oder nicht? So modern wie wir gerne wären, sind wir dann doch nicht :-)

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  2. @Sabienes, @Tina

    Gut, dass Du die Frage noch mal ein wenig aufgedröselt hast. Für mich ist das keine reine Frauenfrage. Ich sehe mich ebenso betroffen, wenn es um die Kombination Arbeit, Kinder und Haushalt geht. Bei uns bin ich in den letzten Jahren derjenige, der meist für die Kids verfügbar ist, sie bekocht etc..

    Meine Gnus erlege ich also nebenbei :-)

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    • Es gibt mittlerweile eine Menge Männer die diese „Haushaltspflichten“ übernehmen, aus den unterscheidlichsten Gründen. Aber sie werden irgendwie weniger wahrgenommen oder in die „Lila-Halstuch-Alternativer“ -Ecke gestellt. Aber ich denke in der Mehrheit der Haushalte sind es noch immer die Frauen die den Spagat Arbeit – Haushalt – Kinder geregelt bekommen müssen.

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