Bloggen – Nur Hobby oder eine Geschäftsgrundlage?

WebmasterfridayHeute geht der Webmasterfriday der Frage nach, ob bloggen ein reines Hobby ist oder  das Spungbrett zu einem fetten Bankkonto :-) Nein, nicht so krass natürlich, aber es geht schon darum wieiviel Arbeit so ein Blog macht und ob man diese Arbeit auch irgendwie in Cent und Euro aufrechnen kann oder will.

Hobby und Zeitvertreib

Ich betrachte meinen Blog eher als Hobby, Zeitvertreib – was auch immer. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch Werbung mache. Ich rezensiere Bücher, die mir oft von Verlagen zur Verfügung gestellt werden. Nicht ausschließlich, aber schon recht häufig. Das ist ja schon auch Werbung mit einer gewissen Gegenleistung – sie geben mir kostenlos das Buch und ich schreibe darüber. Ich finde das auch nicht weiter tragisch, denn wenn ich ein Buch – ob selbst gekauft oder zur Verfügung gestellt – grottig fand, dann schreib ich das auch :-)

Werbung bei Anderen

Mich stört es auch in anderen Blogs nicht, wenn dort hin und wieder Werbung für irgendwas gemacht wird – sei es in Form von Artikeln, Links, Bannern oder sonstwie. Es gibt Blogs die bestehen hauptsächlich aus solchen Artikeln, die fliegen dann halt irgendwann aus meinem Feed-Reader raus. Niemand zwingt mich diese Werbung zu lesen – also wozu soll ich mich darüber aufregen? Solange es nicht ständig irgendwo blinkt, glitzert und wackelt stört mich das nicht.

Artikel gegen Schoki

Ärgerlich finde ich es hingegen wenn mich jemand um einen werbend Artikel bittet und mir dafür eine 100g-Tafel Schokolade im Gegenwert von 8,99 als „Bezahlung“ bietet (so geschehen vor ein paar Tagen) – da weiß ich dann nicht genau, ob ich lachen oder weinen soll. Mal sehen bei welchen Blogger-Kollegen die SEO-Agentur damit Erfolg hatte :-) Aber auch da ist es ja meine Entscheidung, ob ich so ein Angebot annehme oder nicht.

großes Geschrei

Noch viel ärgerlicher finde ich das Geschrei, dass darum gemacht wird wenn Blogger-Kollegen offensichtlich für Geld schreiben. Ich bin kein Journalist und die meisten anderen Blogger auch nicht, ich schreibe immer nur meine ganz persönliche Meinung, mal mehr, mal weniger gut recherchiert – aber niemals wirklich objektiv. Das will ich auch gar nicht.

Wenn jemand mit dem Bloggen Geld verdienen kann oder will, dann soll er das doch von mir aus gerne tun. Wenn ich mich über irgendein Produkt informieren will lese ich ohnehin mehr als einen Blog – wenn mich die Fernsehwerbung nicht schon längst zum Kauf verführt hat :-)

Andere sehen das so:

 

Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und Rezepte, aber auch über alle möglichen andere Dinge die mir Spaß machen. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

    • Kann man beides, aber wenn ein Blog fast ausschließlich aus bezahlten Artikeln besteht dann ist mir das doch zuviel :-) Wie fast überall macht es auch hier die Mischung – aber ich denke jeder kann und sollte selber entscheiden was er lesen oder schreiben will.

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  1. Hallo Tina,
    diese „Schokoladennummer“ ist echt krass. So was ist bei mir zum glück noch nicht vorgekommen. Ich schreibe auch viele Buchrezensionen. Mal bekomme ich das Buch vom Autor, mal vom Verlag und mal kaufe ich es. Mein Urteil wird dadurch auch nicht beeinflusst. Das ist ja gerade der Vorteil an einem eigenen Blog, dass man sich nicht verbiegen muss.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    Antworten

    • Die Schokoladengeschichte war ein echtes Highlight in diesem Jahr :-) Aber wie du schon schreibst – in meinem Blog muss ich micht nicht verbiegen und ich muss auch keine Angebote annehmen die ich nicht mag.

      LG

      Tina

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  2. „Wenn jemand mit dem Bloggen Geld verdienen kann oder will, dann soll er das doch von mir aus gerne tun.“

    Das sehe ich ganz genau so. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass derjenige erfolgreicher ist, der NICHT des Geldes wegen bloggt. Wer „der Sache wegen“ bloggt, wird langfristig erfolgreicher, weil die Ergebnisse authentischer, besser, nachhaltiger sind.

    Schöne Grüße aus Bremen, Eddy

    Antworten

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